Grobe Ideen
Samstag, den 18. Oktober 2008 um 18:52 Uhr
Bereits einige Monate vor dem geplanten Erscheinungstermin sammeln wir Ideen für die nächste(n) Ausgabe(n).
Dazu gehört, dass wir mit Elefantenohren durch die Gegend rennen, begierig studentische Themen aufsaugen. Oft kommen auch Studierende oder andere Hochschulmitglieder mit einem interessanten Beitrag auf uns zu.
Schließlich hoffen wir, dass ein Titelthema Gestalt annimmt und viele verschiedene Artikelthemen zusammengetragen werden.
Redaktionsplan
Samstag, den 18. Oktober 2008 um 18:55 Uhr

Phase 2
Wir sammeln alles und halten es in einer Exceltabelle fest, die sich in den folgenden Wochen von einer Gedankenstütze zum redaktionellen Zielplan entwickeln.
Während den Teamsitzungen arbeiten wir gemeinsam an der Verfeinerung und Präzisierung sowie an der Aufgabenverteilung und Betragsreihenfolge.Titel, Thema, Rubrik, Schreiber, Korrekturleser, Bildmateriallieferant, das sind die wesentlichen Planungsgrößen, die manchmal ebenso schnell formuliert wie umgestoßen werden.
Sobald der Redaktionsschluss in Sichtweite rückt, ist Schluss mit dem Chaos und jedes Teammitglied greift für seinen Auftrag zu jeweiligen Arbeitsmittel – Füller, Pinsel, Kamera oder Computer.
Schreiben
Samstag, den 18. Oktober 2008 um 18:58 Uhr

Phase 3a
Mit gezogenem Stift widmen sich nun die Autoren ihren Texten.
Sie holen sich Impulse in Gesprächen mit Studierenden, tragen in intensiven Recherchen Informationen zusammen oder lassen in Kurzgeschichten ihren kreativen Ergüssen freien Lauf. Zwischen Interview und Veranstaltungsbesuch stürzen sich die Redakteure in das Getümmel, um dann nach ein paar Wochen einen fertigen Artikel vor sich liegen zu haben.
Für einige liegt der Abgabetermin weit vor dem Redaktionsschluss, andere schaffen es nur ganz knapp. Aber auch eine dritte Gruppe an Redakteuren beschäftigen wir, dessen Mitglieder durch Uni- und Freizeitstress den Redaktionsschluss verpassen und denen meist noch ein Aufschub gewährt wird.
Redigieren
Samstag, den 18. Oktober 2008 um 19:04 Uhr

Phase 3b
Trudeln die Artikel ein, werden sie untereinander im Team verteilt. Wir suchen in dieser Phase eifrig Grammatik-, Orthografie- und inhaltliche Fehler, um sie zu korrigieren.
Wenn nötig, werden die Texte im Austausch mit dem Autor zerrissen und wieder zusammen geflickt. Wir wollen den Einklang zwischen interessanten Beitragsideen einerseits sowie eurer berechtigten Forderung nach lesbaren und verständlichen Texten andererseits schaffen.
Wie gut uns das Redigieren gelingt, merkst du dann beim Lesen.
Bilder und Grafiken
Samstag, den 18. Oktober 2008 um 19:06 Uhr

Phase 4
Gleichzeitig mit dem Schreiben und Redigieren beginnt das Erstellen der Fotos und Illustrationen, um die Textaussage zu unterstreichen.
Die Schreiber äußern Ideen oder Wünsche, aber auch das Team macht sich Gedanken. Manche Fotografien, insbesondere bei Campuspartyberichten, werden vom Schreiber mitgeliefert, andere macht unser geschäftige Magazinfotograf, der auch die Titelfotos der uni:que themenspezifisch knipst.
Sind mal keine Fotos vorhanden, springen gerne unsere begabten Künstler und Designer ein und zaubern eine Illustration oder Grafik zum Text.
Anzeigenakquise
Samstag, den 18. Oktober 2008 um 19:08 Uhr

Verteilt auf Phase 1 bis 4
Der Druck kostet Geld, das zum Großteil aus dem Topf der Studierendenschaft stammt. Damit dieser Anteil schrumpft, suchen wir Werbekunden. Und immer öfter stoßen wir auf Unternehmen, die unsere Leserschaft (=EUCH) für eine interessante Zielgruppe halten.
Die Werbetreibenden stehen nicht Schlange vor unserem Büro (wir haben nämlich keins!), sondern müssen aufgespürt werden. Das geht über persönliche Kontakte, Gespräche auf der Jobmesse connecticum oder den altmodischen Weg mit den Nummern aus dem Telefonbuch.
Da ist Hartnäckigkeit und Geduld vom Anzeigenmanager gefragt.
Layout
Samstag, den 18. Oktober 2008 um 19:12 Uhr

Phase 5
Fertige Texte, Fotos und Illustrationen flattern schließlich ins Haus der Layouter.
Zwar sind einige Teammitglieder auf mehreren Gebieten fit und gestalten ihre Seiten selbst, aber den Großteil erledigt dennoch unser Layoutteam. Darin versammeln sich Studierende, die sich besonders gut mit dem Programm InDesign auskennen und ein sicheres Gespür für das Zusammenspiel von Inhalt, Form und Farbe besitzen.
Wenn es zu einem Beitrag mehrere Fotos gibt, treffen sie eine Auswahl. In dieser Phase kommt manchmal die Nachricht, dass ein Text zu lang ist, oder die Erkenntnis, dass Bilder fehlen. Also zurück zu Schritt 3 oder 4.
Druck
Samstag, den 18. Oktober 2008 um 19:15 Uhr

Phase 6
Kurz vor dem Drucktermin werden alle Seiten in einer Datei zusammengeführt.
Jetzt ist die letzte Chance für Korrekturen: Sind die Namen der Fotografen und Autoren richtig zugeordnet und bis zum i-Tüpfelchen richtig geschrieben? Stimmen die Seitenzahlen und die Sudoku-Lösung?Nachdem alles unzählige Male kontrolliert wurde, geht die riesige PDF-Datei an die Druckerei.
Aber nicht immer kann die dortige Maschine alle Farb- und Schrifteinstellungen problemlos drucken. Wir müssen erneut etwas überarbeiten.
Nach gefühlten 50 Jahren wird nicht mehr an der Ausgabe genörgelt und drei Tage später steht der Lieferwagen mit den druckfrischen Magazinen vor der Tür.
Verteilen
Samstag, den 18. Oktober 2008 um 19:20 Uhr

Phase 7
Nun muss die Zeitschrift nur noch an die einzelnen Standorte gebracht und ausgelegt werden. Dabei helfen uns die Fachschaftsräte.
Vielleicht treffen wir uns bei der nächsten Verteilaktion? Oder denkst du ans
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